Ludwig XIV

Ludwig XIV. wurde am 5. September 1638 geboren und starb am 1. September 1715 in Versailles. Ab dem Jahr 1643 war er den König von Frankreich und wurde “Sonnenkönig” genannt. Er ist der bekannteste Vertreter des Absolutismus. Dies ist eine Staatsform, in der die Monarchie die absolute Macht hat.

Die Eltern von Ludwig XIV. waren Ludwig XIII. und Anna von Österreich, deren Ehe lange kinderlos blieb, bis Ludwig XIV. geboren wurde. 2 Jahre nach ihm wurde sein Bruder, der Herzog Philipp I. d’Orléans geboren.
Als Ludwig XIV. bestieg dem Thron schon als er erst vier Jahre alt war. Im Jahr 1660 heiratete er Maria Theresia von Spanien. Sie starb allerdings 1683 und der König heiratete daraufhin die Marquise de Maintenon. Er hat einen Sohn, Louis, le Grand Dauphin, den er aber überlebte, genau wie seinen Enkel Louis de Bourgogne. Demnach wurde der nächste König erst sein Urenkel Louis XV.

Ludwig XIV. von Frankreich – der "Sonnenkönig"

Ludwig XIV. von Frankreich – der “Sonnenkönig”

Seine Herrschaft

Weil Ludwig XIV. erst vier Jahre alt war als er den Thron bestieg, übernahm seine Mutter die Regentschaft, bis er alt genug war.
1661 war der König 22 Jahre alt und Kardinal Mazarin, der bisher alle Geschäfte geführt hatte, starb in diesem Jahr. Von nun an wollte der König alle Geschäfte auf eigene Faust führen. Seine Minister und der Hofstaat hielten dies zunächst nur für eine Phase und ließen ihn gewähren.
In seinen jungen Jahren versuchte der Sonnenkönig, ganz Europa zu beeindrucken. Er stellte seine Macht und seinen Reichtum in barocken Hoffesten zur Schau. Die Adligen Europas waren begeistert und so nahm die Karriere des Sonnenkönigs ihren Lauf.

Das Grand Siecle

Der Sonnenkönig wollte nur die besten Künstler, Architekten und Poeten für sein Land haben. Frankreich erlebte einen völlig neuen künstlerischen Aufschwung. Die Kunst diente vor allem der Verherrlichung des Königs. Auch der Bau des Schlosses Versailles diente nur der Repräsentation des Reichtums und der Macht des großen mächtigen Königs.